Der MFC  Meister Faschings Club 1991

 

Wir sind ein Meister Verein, der es sich seit 1991 auf die Fahne geschrieben hat, den Karneval in Meiste und mit Meiste zu feiern. Und das auf eine etwas andere Art und Weise, die man vom Karneval sonst so nicht gewohnt war und ist.

Aber jetzt mal ganz von vorne – Entstanden ist der MFC 1991. Damals haben sich 7 eifrige Karnevalisten des Dorfes zusammengeschlossen und den ersten Meister Karnevals Club gegründet. Zuvor veranstaltete der Schützenverein das Treiben der fünften Jahreszeit in Meiste mit einem Kostümball in der Schützenhalle. Das besondere war schon damals der Siebenerrat. Erster Präsident war Andreas Diemel. Ihm folgte nach dreijähriger Amtszeit Rolf Langer auf den Thron des Meister Faschingsclubs, welchen er bis 2008 bekleidete. Nachfolger und jetziger Präsident ist Marco Schlüter. Der Siebenerrat ist in den ganzen Jahren ständig gewachsen und so zählt er heute zehn Personen. In der ganzen Zeit sind verdiente Vorstandmitglieder in den Senatorenstand erhoben worden und neue Karnevalisten sind beigetreten so dass immer wieder frischer Wind durch den Siebenerrat zieht und für neue Ideen gesorgt wird. Absolutes Markenzeichen des Vereins sind die Ausgehanzüge mit Frack und Zylinder, sowie das Themenangepasste, faszinierende Bühnenbild am Abend des Faschingsballs (siehe Themen/Fotogalerie).

Faschingsball – Jeden Sonntag vor Rosenmontag findet bei uns in der Schützenhalle der Meister Faschingsball statt, der Höhepunkt der MFC- Session. Dem Sessionsmotto entsprechend, ist das Bühnenbild gestaltet und die Halle dekoriert, so dass es jedes Jahr wieder ein Fest für die Augen ist, wenn der Vorhang fällt und es wieder heißt „Meiste Helau“. Die Wochen vorher sind bestimmt von viel Arbeit, Organisation und natürlich auch Karnevalistischem Stress. Das folgende Programm ist gespickt mit tänzerischen Darbietungen, Büttenreden, Akrobaten und Künstlern sowohl aus dem Dorf, als auch aus den Nachbarregionen. Fester Bestandteil des Abends sind die Gastvereine der „Kleinen Kneblinghäuser Karnevalsgesellschaft“, der „Schmerlecker Carnevals Club“ und die „KG Rüthen“, welche zusammen mit dem Meister Publikum für beste Stimmung in der Halle sorgen.

Rosenmontag – Da sind wir natürlich auch vertreten. Wenn der Faschingsball für uns endet, beginnt gleichzeitig der Rosenmontag. In den Wochen vorher heißt es für uns nicht nur ein super Bühnenbild zu entwickeln, sondern auch parallel den Rosenmontagswagen zu bauen. Wir bezeichnen dies, als die ganz besondere Herausforderung des Meister Karnevals!!! Zusammen mit der Dorfjugend wird der Wagen dann an den Abenden vorher in lustiger Runde gebaut, sodass es Rosenmontag pünktlich um 12 Uhr bei Hüls heißt: „Lasst die Spiele beginnen und auf nach Rüthen“. Dort zeihen wir dann mit vielen anderen Jecken durch die Rüthener Innenstadt, um uns danach in der Stadthalle zu treffen und den Karneval zu zelebrieren.

Veilchendienstag – Am Tag danach lassen wir den Karneval dann noch in lockerer Runde ausklingen und gehen im Dorf Eier und Würste sammeln, die dann nachher bei Hüls gebraten werden. Besonderes Highlight ist an diesem Tag der Meister Bär. Eine auserkorene Person wird komplett in Heu eingewickelt und verkörpert diesen, welchen er während des Sammelns durch das Dorf trägt (Strohgewicht ca. 40 kg). Jede junge Frau die von den jungen Männern gefangen wird muss von dem Bär in den Zeh gebissen werden. Das Ritual wird nun schon seit Jahrzehnten von Mann zu Mann immer weiter getragen.